Geschichte und Entwicklung von InnoPark

Von der Idee zur Aktiengesellschaft: Die geschichtliche Entwicklung der InnoPark Schweiz AG kann in drei Phasen unterteilt werden.

InnoPark als Abteilung der Fernfachhochschule in Brig

Anfang 2003 übernahm Jean-Gabriel Gander bei der Fernfachhochschule in Brig die Abteilung angewandte Forschung und Entwicklung (aF&E). Kurze Zeit später brachte der Elektroingenieur ETH gegenüber den Verantwortlichen den Vorschlag ein, dass man das Konzept der Arbeitsmarktlichen Massnahmen des Bundes (AMM) in die Fernfachhochschule integrieren könnte. Die Fernfachhochschule bot bereits Weiterbildungen an und war auf die Bearbeitung von Kleinprojekten im Rahmen der aF&E-Tätigkeiten angewiesen.

Seine Idee wurde positiv aufgenommen und bereits auf Mitte 2003 wurden die ersten 50 Teilnehmer akquiriert. Das Angebot wurde laufend erweitert. Im Jahre 2004 stieg die Teilnehmerzahl bereits auf 100 an. Doch trotz des Erfolgs hat die Direktion anfangs 2005 entschieden, die acht Mitarbeiterverträge sowie die Verträge mit den Vermietern der Räumlichkeiten zu kündigen.

Daraufhin suchte Jean-Gabriel Gander Partner, um die Idee von InnoPark aufzufangen und weiterzuführen. Zusammen mit Prof. Dr. rer. pol. René Kästli, Dr. rer. pol. Prof. Hans Flückiger, Dr. oec. HSG Martin Thomann und lic. rer. pol. Walter Borter konnte das Programm fortgesetzt werden. Auch das SECO sicherte volle Unterstützung zu.

Verein InnoPark Schweiz

Parallel zur Betreuung der Teilnehmenden haben die Initianten alle Vorarbeiten getroffen, um am 21. September 2005 der Idee in der Form eines Vereins eine rechtliche Struktur zu geben. Die Gründungsmitglieder waren: Jean-Gabriel Gander als Geschäftsführer sowie die Vorstandsmitglieder René Kästli, Hans Flückiger, Martin Thomann und Walter Borter.

Um das finanzielle Risiko etwas zu minimieren, wurden vereinzelte Kantone um die Leistung einer Garantie ersucht. Das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Zug hat als erster Kanton für den Zentrumsstandort eine Startgarantie von CHF 30‘000.00 bis CHF 50‘000.00 gewährt.

Im Jahr 2005 betrug das vom SECO bewilligte Budget CHF 857‘000.00, im Jahr 2008 stieg das Budget bereits auf 2.6 Mio. Franken an.

Gründung der Aktiengesellschaft

In der zweiten Hälfte des Jahres 2007 hat sich der Vereinsvorstand intensiv mit der Gründung einer Aktiengesellschaft befasst und dabei verschiedene Gespräche mit dem SECO geführt. Am 26. März 2008 gab das SECO grünes Licht. Das Aktienkapital wurde auf CHF 100‘000.00 festgesetzt. Die Gründeraktionäre René Kästli, Hans Flückiger, Martin Thomann und Walter Borter beteiligten sich je mit CHF 25‘000.00. Seit 1. Juli 2016 zeichnet Denise Fessler als CEO verantwortlich für sämtliche operativen Geschäfte. 

Im Jahr 2009 bewilligte das SECO ein Budget von 3.2 Mio. Franken. Für das Jahr 2015 beträgt das Budget 7.1 Mio. Franken. Während diesen sechs Jahren hat sich das Budget mehr als verdoppelt. Die Teilnehmerzahl stieg von 120 auf 260 an.